Organisation

Organisation des Schulalltags

Die KGS Everhardstraße ist eine zweizügige Grundschule, die jahrgangsbezogen unterrichtet. Die Kinder werden in allen vier Jahrgängen nach dem Klassenlehrerprinzip, also überwiegend von ihrer Klassenlehrerin unterrichtet. Der Schultag beginnt mit einem "Offenen Anfang" um 7:45. Der Unterricht startet um 8:00. Nach Unterrichtsschluss werden die im offenen Ganztag angemeldeten Kinder bis maximal 17:00 betreut.

Die Lehrer/innen legen Wert auf eine enge Zusammenarbeit bei den Unterrichtsvobereitungen. Individuelle Förderung wird durch vielfältige Maßnahmen (Förderbänder, Teamteaching und andere Differenzierungen) gewährleistet. Dies ist in einem detaillierten Förderkonzept festgehalten. Für Kinder mit Zuwanderungsgeschichte bietet die Schule muttersprachlichen Unterricht am Nachmittag in türkischer und arabischer Sprache an.

Seit 2013 werden uns verstärkt sog. Seiteneinsteiger zugewiesen, die keine oder nur geringe Deutschkenntnisse haben. Unser Konzept sieht vor, diese von Anfang an in die Regelklassen zu integrieren, da hier der Kontakt zu deutschsprachigen Kindern und somit eine sprachfördernde Kommunikation vorherrscht. Um dem zusätzlichen Deutschförderbedarf dieser Kinder gerecht zu werden, bilden wir Seiteneinsteigergruppen, in dem kommunikations- und handlungsorientiert Deutsch gelernt wird. Dieser Unterricht findet zeitgleich zum Regelunterricht statt, aus dem das Kind für diese Zeit herausgenommen wird.

Gestaltung der Schuleingangsphase

Der Schulanfang ist ein neuer Abschnitt im Leben eines jeden Kindes, der mit großen Erwartungen, aber manchmal auch mit Ängsten verbunden ist. Unsere Schule bemüht sich daher, den Kindern den Einstieg in das Schulleben zu erleichtern.

Vor der Anmeldung im Herbst findet unser Tag der offenen Tür statt. Hier können interessierte Eltern einen Einblick in den Unterricht und das pädagogische Konzept der Schule gewinnen und unsere Lehrkräfte kennenlernen. Darüberhinaus werden die Kinder der umliegenden KITAs im Frühjahr zu Unterrichtshospitationen eingeladen.

Bei der Anmeldung nehmen wir uns Zeit, um durch den Einsatz geeigneter Materialien in spielerischer Form einen ersten Eindruck der Schulneulinge zu bekommen. Hierbei werden die Kenntnisse und Fähigkeiten, vor allem auch eventuelle sprachliche Probleme der Kinder festgestellt.  Bei der Zusammenstellung der neuen Klassen wird das Ergebnis berücksichtigt.

Ein Informationsabend für die Eltern der Schulneulinge findet kurz vor den Sommerferien in der Schule statt. Es gibt Infos über die Schule, die Eltern lernen nach Möglichkeit die zukünftige Klassenlehrerin kennen, ebenso werden die Möglichkeit der Betreuung und der Ablauf des ersten Schultages und der ersten Schulwoche dargestellt, eine Materialliste wird verteilt. Offener Ganztag, Förderverein und Schulpflegschaft stellen sich und ihre Aufgaben kurz vor.

Alle Schulneulinge und deren Angehörige sind zu Beginn des ersten Schultages in die Kirche Sankt Joseph zum Einschulungsgottesdienst eingeladen. Die tehmatische Gestaltung dieser Feier durch den Kindergarten Sankt Joseph und die Schule hat Tradition. Die anschließende Feier in der Schule wird von den Kindern verschiedener Jahrgangsstufen vorbereitet. Der für den Bezirk zuständige Polizist informiert die Kinder und Eltern über den sicheren Schulweg und stellt sich als Ansprechpartner vor.

Die ersten Schulwochen werden für die Nuelinge so gestaltet, dass eine allmähliche Eingewöhnung stattfindet, u.a. durch:

- Patenschaften der höheren Jahrgangsstufen

- Rhythmisierung des Unterrichtsmorgens durch Spiele und Erholungspausen

- Gewöhnung an Arbeitsformen im Unterricht

- Kennenlernen der Schulregeln und der Menschen, die in der Schule beschäftigt sind

- Erkunden der Schule und der Schulumgebung

 

Zeugnisse

Zu Ende des ersten Schuljahres erhalten die Kinder ein Berichtszeugnis.

Im zweiten Schuljahr werden die Kinder langsam an Noten herangeführt. So erhalten sie am Ende des zweiten Schuljahres ein Berichtszeugnis, auf dem zusätzlich Noten vermerkt sind.

Im dritten Schuljahr erhalten die Kinder zu Ende des ersten und zweiten Halbjahres ein Berichts- und Notenzeugnis.

Auch im vierten Schuljahr erhalten die Kinder zu Ende des ersten und zweiten Schulhalbjahres ein Zeugnis. Hier handelt es sich um ein reines Notenzeugnis.

Übergang zur weiterführenden Schule

Der Übergang zur weiterführenden Schule ist wiederum ein einschneidendes Erlebnis für das Kind.
Zu gegebener Zeit finden ein Informationsabend und Beratungsgespräche mit dem Klassenlehrer/der Klassenlehrerin statt. Der Informationsabend wird von der Schulleitung durchgeführt. Dargestellt werden die Durchlässigkeit des Schulsystems und mögliche Abschlüsse, die Kriterien der Entscheidungshilfe und der zeitliche Ablauf von Anmeldung und Aufnahme. Mit dem Halbjahreszeugnis erhalten die Eltern eine begründete Empfehlung der Klassenlehrer/innen.